Fieberkrämpfe bei Kleinkindern im Schlaf: Erkennen, Handeln & Vorbeugen

May 27, 2024
Notarzt mit Baby spricht über Fieberkrampf.

Fieberkrämpfe sind Anfälle, die bei Kindern auftreten können, wenn ihre Körpertemperatur rasch ansteigt. Meist tritt der Fieberkrampf zwischen dem 6. Lebensmonat und 5 Jahren auf, wobei die häufigsten Fälle zwischen dem 12. Lebensmonat und dem dritten Lebensjahr verzeichnet werden. Ein Fieberkrampf ist in der Regel harmlos und verursacht keine dauerhaften Schäden, obwohl er für Eltern sehr beängstigend sein kann.

Gibt es verschiedene Fieberkrämpfe? Die Medizin spricht von dem einfachen und dem komplexen Fieberkrampf. Sie unterscheiden sich in der Dauer und Art.

Einfacher Fieberkrampf:

  • Dauer: Im Normalfall weniger als 5 Minuten
  • Art: Betrifft den ganzen Körper
  • Tritt häufig im Wachzustand auf

Komplexer Fieberkrampf:

  • Dauer: Länger als 5 Minuten
  • Art: Fokussiert sich meist auf nur einen Teil des Körpers
  • Kann wieder auftreten

Der Fieberkrampf im Schlaf ist zwar weniger häufig, kann aber vorkommen. In der Regel sind diese Anfälle nicht gefährlicher als solche, die im Wachzustand erfolgen. Achte darauf, wie lange der Anfall dauert und achte darauf, dass dein Kind sicher liegt und sich nicht verletzt.

Bleib ruhig und nimm sofort Kontakt mit dem Rettungsdienst auf. Bleib bei deinem Kind, sorge dafür, dass es frei liegt und sich nicht während des Krampfes verletzt oder aus dem Bett fällt.

Notarzt mit Baby spricht über Fieberkrämpfe an einem Tisch

Was ist ein Fieberkrampf?

Eltern haben Angst vor Fieber bei Kindern, Babys und Kleinkindern, da das Risiko eines Fieberkrampfes hoch ist. Dieser kann entstehen, wenn die Temperatur plötzlich rasch ansteigt und mit einer Infektion oder Fieber zusammenhängt. Allerdings musst du wissen, dass der Fieberkrampf bereits dann entstehen kann, wenn die Temperatur noch nicht besonders hoch ist.

Wir haben dir hier einige allgemeine Informationen zusammengefasst:

  • Definition: Ein Fieberkrampf ist ein Anfall, der durch Fieber ausgelöst wird. Normalerweise liegt das Risiko bei Kindern zwischen dem 6. Lebensmonat und 5 Jahren. Es handelt sich um eine vorübergehende Störung der elektrischen Aktivitäten im Gehirn und hinterlässt im Normalfall keine langfristigen Schäden.
  • Symptome: Der Fieberkrampf bei Kindern kann zum Verlust des Bewusstseins führen. Der Körper bewegt sich krampfhaft und zuckt. Die Augen sind verdreht und es kann sogar zu vorübergehenden Atemaussetzern kommen. Für gewöhnlich dauert der Anfall nur wenige Minuten und hört von allein auf.
  • Fieberkrämpfe werden größtenteils durch schnellen Temperaturanstieg bei einer Infektion ausgelöst.
  • Behandlung: In den meisten Fällen sind Fieberkrämpfe harmlos und erfordern keine spezielle Behandlung. Du solltest aber darauf achten, dass dein Kind sicher liegt, um Verletzungen zu vermeiden. Bei Anfällen, die länger als fünf Minuten dauern oder wenn dein Kind nach dem Anfall auffällig ist, rufe unbedingt medizinische Hilfe. Auch, wenn es sich um den ersten Krampfanfall handelt. 

Im Gegensatz dazu ist Epilepsie eine neurologische Erkrankung, die zu wiederkehrenden Fällen führt. Diese werden nicht notwendigerweise durch Fieber ausgelöst. Wir haben dir hier einige Unterschiede zwischen Fieberkrampf und Epilepsie aufgelistet:

  • Ursache: Fieberkrämpfe werden durch Fieber ausgelöst, während Epilepsie eine chronische neurologische Erkrankung ist, die verschiedene Ursachen haben kann. Diese können unter anderem eine erbliche Veranlagung, Hirnverletzungen oder Infektionen sein.
  • Anfälle: Fieberkrämpfe treten normalerweise nur während eines Fieberzustandes auf und sind häufig auf eine bestimmte Altersgruppe beschränkt. Die Epilepsie führt dagegen zu unvorhersehbaren Fällen und kann in jedem Alter auftreten.
  • Dauer und Häufigkeit: Fieberkrämpfe dauern normalerweise nur einige Minuten und treten möglicherweise nur einmal im Leben auf. Ein epileptischer Anfall kann länger dauern und kann immer wieder in regelmäßigen oder unregelmäßigen Abständen auftreten.
  • Behandlung: Die Behandlung von Fieberkrämpfen konzentriert sich darauf, den Krampf medikamentös zu durchbrechen (keine Fiebersaftgabe / -zäpfchen während des Krampfes) und das Kind während des Anfalls sicher zu halten. Die Epilepsie erfordert dagegen eine langfristige medizinische Behandlung, die sich über das ganze Leben ziehen kann. Hinzu kommen regelmäßige neurologische Untersuchungen wie EEGs.

Fieberkrämpfe treten bei Erwachsenen äußerst selten auf, können aber durch schwere Infektionen oder neurologische Erkrankungen ausgelöst werden. In der Regel weisen sie dann aber auf ernste Ursachen hin und erfordern eine gründliche medizinische Abklärung. 

Was sind die Ursachen und Symptome eines Fieberkrampfes bei Kleinkindern?

Ein Fieberkrampf tritt häufig bei Kleinkindern auf und ist eine plötzliche, unkontrollierte Bewegung aufgrund von Fieber, wobei es sich noch nicht um hohes Fieber handeln muss. Die Medizin hat die genaue Ursache von Fieberkrämpfen noch nicht vollständig geklärt. Es wird aber angenommen, dass eine Kombination aus genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren eine Rolle spielt, denn nicht jedes Kind bekommt einen Fieberkrampf im Schlaf oder im wachen Zustand.

Wir haben dir eine Liste zusammengestellt, welche Ursachen für einen Fieberkrampf verantwortlich sein können:

  • Genetische Veranlagung: Eine Familiengeschichte von Fieberkrämpfen erhöht das Risiko für das Kind, ebenfalls welche zu erleiden.
  • Schneller Temperaturanstieg: Ein plötzlicher Anstieg der Körpertemperatur, oft im Zusammenhang mit einer Infektion wie Ohrenentzündungen oder nach einer Impfung, kann einen Fieberkrampf auslösen.
  • Alter: Fieberkrämpfe treten zwischen 6 Monaten und 5 Jahren auf, da das Gehirn in dieser Phase besonders empfindlich auf Temperaturschwankungen reagieren kann.
  • Fieber: Obwohl Fieberkrämpfe in Verbindung mit Fieber auftreten, ist die Höhe des Fiebers selbst nicht die Ursache des Krampfes. Es ist eher der rasche Anstieg der Temperatur.
  • Umweltfaktoren: Umgebungsbedingungen wie Überhitzung oder Dehydrierung können das Risiko für Fieberkrämpfe erhöhen.

Die Symptome des Fieberkrampfes sind ganz eindeutig, weshalb er auch leicht zu erkennen ist:

  • Plötzlicher Beginn: Fieberkrämpfe treten oft ohne Vorwarnung auf, insbesondere wenn das Kind Fieber hat oder krank ist.
  • Verlust des Bewusstseins: Das Kind kann während des Krampfes das Bewusstsein verlieren oder nicht ansprechbar sein.
  • Krampfartige Bewegungen: Typische Krampfanfälle umfassen Zuckungen der Arme und Beine. Diese Bewegungen können unkoordiniert und heftig sein.
  • Veränderung der Atmung: Die Atmung kann während des Krampfes unregelmäßig oder flach sein.
  • Verfärbung der Lippen: Einige Kinder können während des Krampfes eine bläuliche Verfärbung der Lippen oder des Gesichts aufweisen.

Meist tritt ein Fieberkrampf während des Temperaturanstiegs auf. Ob und welche Maßnahmen erfolgen müssen, wird anhand der Art des Fieberkrampfes entschieden. Damit du das besser einschätzen kannst, zeigen wir dir hier die Unterschiede:

  • Einfacher Fieberkrampf: Dauert weniger als 5 Minuten und tritt nur einmal während des Krankheitsereignisses auf. Es gibt keine neurologischen Anomalien.
  • Komplizierter Fieberkrampf: Dauert länger als 5 Minuten und betrifft nur eine Seite des Körpers. Er kann wiederholt auftreten oder zu neurologischen Anomalien führen. Eine medizinische Untersuchung und Behandlung ist dringend anzuraten.

Es ist sehr wichtig, dass du die Anzeichen und Symptome eines Fieberkrampfes kennst und im Falle eines Krampfes sofort den Rettungsdienst verständigst. Behalte dein Kind immer im Auge und versuche das Fieber mit Hausmitteln zu senken oder sprich mit dem Kinderarzt, welche fiebersenkenden Medikamente du verabreichen darfst. Bring das Kind nach dem Fieberkrampf in die stabile Seitenlage und bleibe bei ihm, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist. Ein Fieberkrampf ist nicht automatisch ein Anzeichen für eine spätere Epilepsie.

 

Wie äußert sich ein Fieberkrampf im Schlaf bei Kleinkindern und Babys?

Ein Fieberkrampf im Schlaf kann Eltern Angst machen. Die Anzeichen und Symptome unterscheiden sich im Grunde aber nicht vom Fieberkrampf im wachen Zustand. Auch er kündigt sich nicht an. Du solltest aber bei rasch ansteigendem Fieber alarmiert sein und dein Kind gut überwachen. 

Solltest du den Verdacht haben, dass dein Kind einen Fieberkrampf im Schlaf hat, verständigte den Rettungsdienst und bleibe unbedingt bei deinem Kind, damit du bei einem Atemstillstand oder Erbrechen eingreifen kannst.

Erste Hilfe und Reaktion bei einem Fieberkrampf im Schlaf

Eine große Angst vieler Eltern ist, den Fieberkrampf nicht mitzubekommen, weil er im Schlaf auftritt. Versuche deshalb auch nachts die Temperatur regelmäßig zu messen und lass dein Kind möglichst nicht unbeobachtet. Ein Fieberkrampf kann jederzeit passieren, weshalb du immer darauf vorbereitet sein solltest.

Wir erklären dir nun, wie du richtig reagierst, wenn dein Baby oder Kind einen Fieberkrampf bekommen sollte:

  1. Ruhe: Bleib ruhig. Denke daran, dass Fieberkrämpfe in der Regel nicht lebensbedrohlich sind und meist von allein aufhören.
  2. Sicherheitsmaßnahmen: Sorge dafür, dass dein Kind sicher ist und lege es auf eine weiche Unterlage, um Verletzungen zu vermeiden. Entferne alle Gegenstände in der Nähe des Kindes, damit es sich während des Krampfes nicht verletzen kann.
  3. Überprüfe die Atmung: Überprüfe, ob die oberen Luftwege frei sind und das Kind normal atmen kann. Lege das Kind nach dem Fieberkrampf in die stabile Seitenlage, wenn es erbricht oder wenn der Krampf vorbei ist, es sich aber benommen verhält.
  4. Nicht eingreifen: Versuche auf keinen Fall das Kind festzuhalten. Halte es in einem sicheren Abstand und achte darauf, dass es atmet und sich nicht verletzt.
  5. Zeiten notieren: Wenn möglich, notiere dir die Dauer des Krampfes, denn der Arzt wird dich danach fragen.
  6. Medizinische Hilfe suchen: Rufe den Rettungsdienst. Dein Kind sollte nach dem Fieberkrampf immer von einem Notfallmediziner untersucht werden.

Du wirst dein Kind nicht immer im Auge haben, denn auch du benötigst deinen Schlaf. Somit kann es sein, dass du den Fieberkrampf nicht gleich bemerkst. Folgendes kannst du tun, um dein Kind auch in der Nacht so gut es geht zu beschützen:

  • Regelmäßige Kontrolle: Überprüfe, auch wenn dein Kind schläft, regelmäßig die Temperatur. Dies gilt insbesondere dann, wenn dein Kind fiebert oder kürzlich eine Impfung hatte. Meist entsteht ein Fieberkrampf aber, bevor die Eltern überhaupt merken, dass das Kind Fieber hat, da die Temperatur so schnell ansteigt.
  • Sicherheitsvorkehrungen treffen: Sorge dafür, dass das Schlafumfeld deines Kindes sicher ist und es sich während eines Fieberkrampfes nicht verletzen kann.
  • Informiere dich: Mache dich mit den Symptomen eines Fieberkrampfes vertraut und lerne, wie du richtig vorgehst.

Wir laden dich dazu ein, unseren Erste Hilfe Online-Kurs für Babys und Kleinkinder zu besuchen. Dort lernst du, wie du in den verschiedensten Situationen richtig reagieren und deinem Kind helfen kannst, bis der Rettungsdienst bei dir eintrifft. Unser Kurs richtet sich vornehmlich an Eltern und Großeltern. Da wir wissen, dass die Zeit oft knapp ist, kannst du ihn ganz bequem und bei freier Zeiteinteilung an deinem Computer machen.

Wie kann ich Fieberkrämpfen im Schlaf beim Kleinkind vorbeugen?

Der Fieberkrampf entsteht bei Kindern und Babys oft durch den schnellen Anstieg der Körpertemperatur. Du kannst das Risiko dafür etwas minimieren. Bedenke aber, dass du ihn nie mit Sicherheit verhindern kannst.

Fiebersenkende Medikamente können eine Lösung sein, wenn dein Kind bereits fiebert. Alternativ kannst du auch versuchen, die Temperatur mit Hausmitteln wie kühlen Wickeln zu senken. Bevor du deinem Kind aber fiebersenkende Medikamente verabreichst, sprich immer erst mit einem Kinderarzt und gib sie nur in der verordneten Dosierung.

Folgende Maßnahmen können hilfreich sein:

  • Fieberkontrolle: Behalte die Temperatur deines Kindes im Auge und versuche, diese im Zweifel zu senken. Oftmals lässt sich das Fieber auch äußerlich erkennen, weil das Kind stark gerötete Wangen oder glasige Augen hat. Es kann auch weinerlich oder ruhiger als normal sein.
  • Flüssigkeitszufuhr: Stelle sicher, dass dein Kind ausreichend Flüssigkeit zu sich nimmt, damit es nicht dehydriert.
  • Kleidung und Raumtemperatur: Vermeide eine Überhitzung, indem du leichte Kleidung wählst und die Raumtemperatur angenehm hältst. Packe das Kind nicht warm ein.
  • Schlafumgebung: Achte auf eine sichere Schlafumgebung. Verwende eine feste Matratze und keine zu weichen Bettwaren, um das Risiko einer Erstickung zu verringern. Entferne überschüssige Kissen, Decken und Spielzeug aus dem Bett.
  • Überwachung: Halte Kontakt zum Kinderarzt und sprich mit ihm über mögliche Risikofaktoren sowie Strategien zur Vorbeugung von Fieberkrämpfen. Informiere dich unbedingt über die Anzeichen von Fieberkrämpfen, damit du im Notfall angemessen reagieren kannst.
  • Sicherheitshinweise: Stelle sicher, dass dein Zuhause kindersicher ist, besonders im Schlafbereich. Dies kann das Anbringen von Sicherheitsgittern an Treppen, das Entfernen von scharfen Gegenständen und das Verhindern des Zugangs zu gefährlichen Bereichen umfassen.
  • Entspannungstechniken: Wenn dein Kind anfällig für Fieberkrämpfe ist, können Entspannungstechniken wie sanfte Massagen oder beruhigende Musik helfen, Stress abzubauen und das Risiko von Krämpfen zu verringern.

Wir möchten nochmals betonen, dass Fieberkrämpfe bei den meisten Kindern harmlos sind und in der Regel keine langfristigen Auswirkungen haben. Dennoch ist es entscheidend, angemessene Vorsichtsmaßnahmen zu treffen, um das Risiko zu minimieren und die Sicherheit deines Kindes zu gewährleisten. Wenn du besorgt bist oder Fragen hast, kannst du dich immer an den Facharzt für Kinder- und Jugendmedizin oder den Rettungsdienst wenden.

Wie kann man Fieberkrämpfe behandeln?

Es gibt verschiedene Möglichkeiten, Fieberkrämpfe zu behandeln und damit umzugehen. Für das Kind ist es in erster Linie jedoch wichtig, dass du Ruhe bewahrst und ihm zeigst, dass du alles im Griff hast. Gib deinem Kind unbedingt Sicherheit, damit es keine unnötige Angst hat und unruhig wird.

Wir möchten dir nun die Behandlungsmöglichkeiten aufzeigen, die du zum Großteil auch allein durchführen kannst:

  • Medikamente: Sprich mit dem Kinderarzt, welches Medikament er dir im Falle eines Fieberkrampfes verordnen kann. Auf keinen Fall darfst du aber derartige Medikamente ohne ärztliche Rücksprache verabreichen!
  • Fieber senken: Die Fiebersenkung kann helfen, weitere Fieberkrämpfe zu verhindern. Mit einem kalten Wickel kannst du durchaus eine erste Linderung bewirken. Du kannst dir auch vom Kinderarzt ein fiebersenkendes Präparat verordnen lassen. Diese darfst du aber nicht während des Krampfanfalls verabreichen!
  • Notfallversorgung: Bei anhaltenden oder schweren Krämpfen ist es wichtig, sofort einen Notruf abzugeben und das Kind zu beobachten, bis der Rettungsdienst eingetroffen ist. Dieser kann bei Bedarf auch krampflösende Medikamente verabreichen.

Fieberkrämpfe können sich im Verlauf des Fiebers wiederholen. Sie können bei manchen Kindern aber auch immer auftreten, wenn sie gerade Fieber haben. Auch hier solltest du richtig reagieren:

  • Überwachung: Notiere dir, wann und wie oft dein Kind Fieberkrämpfe hatte. Dies kann dabei helfen, ein Muster zu erkennen und der Arzt kann so bessere Maßnahmen ergreifen.
  • Fiebermanagement: Versuche, Fieber bei deinem Kind zu vermeiden oder es zu senken. Sorge für eine angenehme Abkühlung, indem du dem Kind leichte Kleidung anziehst und es mit lauwarmem Wasser abtupfst. Gib ihm nach ärztlicher Anordnung fiebersenkende Medikamente.
  • Arztbesuche: Sprich mit deinem Kinderarzt und erstelle mit ihm zusammen eine Strategie, um Fieberkrämpfe möglichst zu vermeiden. Dies gilt besonders dann, wenn dein Kind regelmäßig Fieberkrämpfe hat.

Hat dein Kind eine Neigung zu Fieberkrämpfen, ist es wichtig, in engem Kontakt mit dem Kinderarzt zu stehen. Manchmal können Fieberkrämpfe Symptome einer zugrunde liegenden Infektion oder Erkrankung sein, die behandelt werden muss. Außerdem kann der Arzt spezifische Anweisungen geben, wie du mit zukünftigen Fieberkrämpfen umgehen kannst.

Weitere Informationen zu Fieber und Fieberkrämpfen bei Kleinkindern erhältst du in unserem Artikel „Was ist Fieber bei Babys und wie erkennt man es?“.

Baby mit Fieber wird von einem Arzt behandelt

Häufige Fragen zu Fieberkrämpfen bei Babys und Kleinkindern

In den FAQs beantworten wir dir Fragen, die für dich von Interesse sein könnten.

Kann ein Kind im Schlaf einen Fieberkrampf bekommen?

Ja, Kinder können im Schlaf Fieberkrämpfe bekommen. Diese treten oft bei plötzlichem Fieberanstieg auf und können beängstigend sein. Es ist wichtig, medizinische Hilfe zu suchen und das Kind sicher zu lagern, um Verletzungen zu vermeiden.

Wie kündigt sich ein Fieberkrampf an?

Ein Fieberkrampf kündigt sich oft nicht an. Typische Anzeichen sind plötzliches Fieber, Zucken oder Krämpfe, Bewusstseinsverlust und steife oder zuckende Gliedmaßen.

Wie gefährlich sind Fieberkrämpfe bei Kleinkindern?

Fieberkrämpfe bei Kleinkindern sind meist harmlos, können aber beängstigend wirken. Sie treten bei Fieber auf und dauern normalerweise nur wenige Minuten. Es ist wichtig, das Kind sicher zu lagern und medizinische Hilfe aufzusuchen, um die Ursache des Fiebers festzustellen.

Dieser Beitrag wurde geschrieben von:
Dr. med. Annalena Dehé, Mutter und Notfallmedizinerin

Dr. med. Annalena Dehé, Mutter und Notfallmedizinerin

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