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Was ist der Unterschied bei einer Reanimation von Babys, Kindern und Erwachsenen?

Dr Dehes zeigen Reanimation am Baby

Kommt es zu einer Notsituation und du bist als Ersthelfer vor Ort, ist es wichtig, dass du weißt, wie du helfen kannst. Geht es um die Reanimation, gibt es aber ein paar Dinge zu beachten, denn hier macht man einen Unterschied zwischen Baby, Kind und Erwachsenem.

Wie unterscheidet sich die Reanimation von Babys, Kindern und Erwachsenen? Bei der Reanimation gibt es wesentliche Unterschiede zwischen Babys, Kindern und Erwachsenen. Diese beziehen sich auf das Kompressionsverhältnis, die Kompressionstiefe sowie die Beatmungstechnik. Während bei Erwachsenen eine Mund-zu-Mund-Beatmung durchgeführt wird, kommt es bei Kindern und Babys auf die Größe des Gesichtes an. In der Regel wird beim Baby eine Mund-zu-Nase-und-Mund-Beatmung gemacht. 

Folgende Hauptunterschiede sind gegeben:

  1. Anatomie: Die Körper von Babys, Kindern und Erwachsenen sind unterschiedlich groß. Der Brustkorb weist je nach Alter eine andere Struktur auf, so sind die Atemwege von Babys in diesem Vergleich am engsten.
  2. Ursache des Herzstillstandes: Bei Babys und Kindern sind meist Atemwegsprobleme oder ein Ertrinken der Auslöser, bei Erwachsenen eher Herzkrankheiten.
  3. Kraft der Kompression: Bei Babys darf nur wenig Druck auf den Brustkorb ausgeübt werden, bei Erwachsenen dagegen viel.
  4. Verhältnis von Herz zu Körpergröße: Das Herz des Babys ist im Verhältnis zum Körper größer als das eines Erwachsenen. Somit muss die Herzdruckmassage anders erfolgen.
  5. Atemwege: Bei Kindern und Babys ist die Positionierung des Kopfes spezifischer und es ist mehr Vorsicht geboten.

Bei einem Baby musst du deutlich vorsichtiger bei der Reanimation sein als bei einem Erwachsenen, weil die Organe noch viel empfindlicher sind. 

Warum ist die Erste-Hilfe bei Kindern anders als bei Erwachsenen?

Es gibt mehrere Gründe, weshalb sich die Erste-Hilfe-Versorgung bei Kindern und Erwachsenen unterscheidet. Hauptsächlich handelt es sich um physiologische Unterschiede, wie:

  • Anatomische Unterschiede: Kinder haben deutlich kleinere Organe und einen kleineren Körper. Auch die Proportionen unterscheiden sich, weshalb bei einer Herz-Lungen-Wiederbelebung oder einem Verband eine andere Platzierung wichtig ist.
  • Entwicklungsstadium: Knochen, Organe und Gewebe wachsen bei Kindern noch. Dies kann sich auf die Art und Weise der Behandlung auswirken.
  • Reaktion auf Medikamente und Dosierungen: Kinder können auf Medikamente anders reagieren als Erwachsene. Somit muss die Dosierung genau dem Gewicht und Alter angepasst sein.
  • Physiologische Unterschiede: Stress, Schmerzen und Angst können von Kindern viel intensiver empfunden werden. Aus diesem Grund kann das Beruhigen und die Kommunikation mit Erwachsenen und Kindern unterschiedlich sein.
  • Spezifische Kinderverletzungen und Krankheiten: Kinder sind anfälliger für bestimmte Krankheiten oder Verletzungen. Verschlucken von Fremdkörpern, Ertrinken oder Verletzungen beim Spielen kommen zum Beispiel häufiger bei Kindern vor. Das alles erfordert auch eine spezielle Behandlung.

Die Erste-Hilfe bei Kindern und Babys erfordert eine spezielle Herangehensweise, weshalb es sehr wichtig ist, einen Erste-Hilfe-Kurs speziell für Babys und Kinder zu absolvieren.

Welche Besonderheiten gibt es bei der Beatmung von Kindern?

Beachte bei der Beatmung von Kindern, dass diese deutlich kleinere Atemwege und eine kleinere Lunge als Erwachsene haben. Sie reagieren auf Druckveränderungen deutlich empfindlicher und auch ihre Atemfrequenz und das Volumen sind anders. 

Würdest du ein Kind so beatmen wie einen Erwachsenen, könntest du es sogar ernsthaft verletzen. Denke immer daran, dich erst zu vergewissern, ob das Kind einen Fremdkörper im Mund hat und entferne diesen vorsichtig. Die Beatmung erfolgt nur, wenn das Kind nicht mehr eigenständig atmet. 

Die richtige Vorgehensweise:

  • Lege das Kind auf eine harte Unterlage auf den Rücken. Bei Babys bleibt der Kopf gerade, bei älteren Kindern legst du ihn leicht in den Nacken. Achte dann darauf, ob sich der Brustkorb hebt oder ob du den Atemzug hören und fühlen kannst.

Dr. Lukas Dehé zeigt Beatmung Baby

  • Vergewissere dich, ob das Kind noch atmet. Lege dafür das Ohr über den Mund. Hörst du keine Atmung, öffne den Mund vorsichtig und schaue, ob sich ein Fremdkörper darin befindet. Entferne diesen vorsichtig mit zwei Fingern.
  • Atme jetzt ein, lege deinen Mund auf den geöffneten Mund des Kindes und blase die Luft für etwa eine Sekunde vorsichtig und gleichmäßig in die Lunge. Bei Babys legst du deinen Mund über Mund und Nase.
  • Mache die Beatmung 5 Mal und prüfe, ob ein Atem feststellbar ist. Wenn nicht, beginne von vorn. Beobachte auch den Puls des Kindes.
  • Solltest du keine Lebenszeichen wie Puls, Bewegungen, Husten oder Atmung erkennen können, beginne mit der Herzdruckmassage im Wechsel mit Atemspende. 

Achtung: Da die Lunge noch sehr klein ist, reicht bei Babys etwa ein Mundvoll Luft, bei älteren Kindern etwa ein Viertel deiner Ausatemluft.

Wenn du allein Erste-Hilfe leistest, wird ein Wechsel von 30:2 empfohlen. Also 30 Mal Herz-Druck-Massage und zweimal Atemspende. Diesen Wechsel hältst du ein, bis der Rettungswagen da ist und der Notarzt die lebensrettenden Maßnahmen übernimmt. Hast du bereits einen Erste-Hilfe-Kurs gemacht, so nimmst du die Reanimation im Wechsel von 15:2 vor. Also 15 Mal Herz-Druck-Massage und zweimal Beatmung im Wechsel.

Wie legt man Kinder und Erwachsene in die stabile Seitenlage?

Die stabile Seitenlage ist dann angebracht, wenn das Kind oder der Erwachsene selbstständig atmet und einen Puls hat. Achte unbedingt darauf, denn in der stabilen Seitenlage kannst du keine Reanimation bei Kindern oder Erwachsenen durchführen. 

Bei Babys wird die stabile Seitenlage nicht durchgeführt. Sie werden im Idealfall auf den Bauch gelegt, der Kopf zur Seite gedreht, aber nicht überstreckt. Ein leicht geöffneter Mund hilft, dass Flüssigkeiten, Erbrochenes oder Blut leichter abfließen können.

Die stabile Seitenlage für Erwachsene geht so:

  • Prüfe, ob die Person ansprechbar ist und vergewissere dich, ob Lebenszeichen wie eine Atmung vorhanden ist. Nur ein Mensch mit Lebenszeichen wird in die stabile Seitenlage gebracht.
  • Lege die Person auf den Rücken und strecke die Arme seitlich neben den Körper.
  • Beuge das von dir entfernte Bein in einem 90-Grad-Winkel an und stelle es auf dem Boden auf.
  • Nimm nun die Hand der Seite des angewinkelten Beines und lege sie quer über den Körper zu dir.
  • Greife dir das Knie des aufgestellten Beines und die Schulter der gleichen Seite und drehe den Körper auf die Seite. Der Körper kippt nun in die stabile Seitenlage.
  • Jetzt legst du die Hand des oberen Armes unter das Gesicht. Achte dabei darauf, dass der Mund den tiefsten Punkt des Körpers bildet, damit Blut und Erbrochenes ablaufen können.

Die stabile Seitenlage bei Kindern erklärt:

  • Kinder werden erst ab etwa 1 Jahr in die stabile Seitenlage gebracht. Babys legst du auf den Bauch. Es muss aber immer eine Atmung feststellbar sein.
  • Gehe bei Kindern ab einem Jahr wie bei Erwachsenen vor.

Bis zum Eintreffen des Rettungswagens ist es wichtig, die Atmung in regelmäßigen Abständen zu überprüfen!

Welche Erste-Hilfe-Techniken sind speziell für Babys wichtig?

Bei Babys erfordern Erste-Hilfe-Maßnahmen große Vorsicht und ein gewisses Wissen, da der Körper noch viel empfindlicher ist. Folgende Erste-Hilfe-Techniken sollten Eltern kennen:

  • Wiederbelebung von Säuglingen: Sofern du eine fehlende Atmung feststellst, solltest du in der Lage sein, eine Reanimation durchzuführen. Jedoch müssen Mund-zu-Mund-Beatmung und Herzdruckmassage angepasst sein, damit du den Säugling nicht verletzt.
  • Behinderte Atmung: Schnell hat ein Baby einen Fremdkörper verschluckt und dieser blockiert im schlimmsten Fall die Atmung. Lerne, wie du die Atemwege befreist.
  • Fieberkrampf: Fieber kann bei Säuglingen einen Fieberkrampf auslösen. Wenn du weißt, wie du richtig handelst, bringst du das Baby sicher durch den Krampf.
  • Verletzungen und Stürze: Dies ist bei Babys keine Seltenheit, wenn sie anfangen, ihre Gegend zu erkunden. Für Eltern ist es somit wichtig zu wissen, wie sie Blutungen stoppen und Verbände richtig anlegen.
  • Säuglingskrankheiten: Krupp, Pseudokrupp, Windpocken und andere Infektionen kommen bei Säuglingen häufig vor. Mit dem nötigen Wissen kannst du deinem Kind helfen und es beruhigen.

Wir empfehlen dir, unseren Erste-Hilfe-Kurs zu machen, damit du genau für solche Geschehnisse gerüstet bist. Gerade die kardiopulmonale Reanimation will geübt sein.

Wie führt man eine Herzdruckmassage bei Kindern im Vergleich zu Erwachsenen durch?

Die Reanimation bei Kindern unterscheidet sich zu der bei Erwachsenen in der Technik, da hier ein Größen- und Entwicklungsunterschied besteht. Du kannst ein Kind deutlich schneller verletzen, wenn du hier mit zu viel Kraft arbeitest.

Bei der Erwachsenen-Herzdruckmassage darfst du mit Kraft arbeiten. Bei Säuglingen dagegen nur mit etwa 1⁄3 der Brusttiefe. Kleinkinder und Schulkinder hingegen erfordern eine Kompressionstiefe, die etwa der Hälfte der Brusttiefe entspricht. Nutze bei Babys nicht den Handballen zur Kompression, sondern bearbeite den Brustkorb mit Zeige- und Mittelfinger. Bei älteren Kindern kannst du die Hände ähnlich wie bei Erwachsenen platzieren, darfst aber nicht so viel Druck ausüben. Es ist bei Babys, Kindern und Erwachsenen wichtig, dass sich der Brustkorb nach jeder Druckausübung entlasten kann, damit sich das Herz möglichst füllt.

Bei Säuglingen sowie Kindern beträgt die Kompressionsrate etwa 100 bis 120 Kompressionen pro Minute. Diese ist wie bei Erwachsenen. Denke aber daran, dass du nach 30 Kompressionen immer zweimal beatmest und dann wieder in die Kompression übergehst. Dieser Wechsel gilt für den Laien. Hast du bereits einen Erste-Hilfe-Kurs absolviert, so reanimiert du im Rhythmus 15:2. Leistest du Erste-Hilfe mit einer weiteren Person, macht ihr die Herzdruckmassage im Wechsel. Einer ist für die Kompression zuständig und einer für die Beatmung.

Dr. Lukas Dehe zeigt Reanimation Baby

An vielen öffentlichen Orten gibt es mittlerweile externe Defibrillatoren. Ein externer Defibrillator ist so konzipiert, dass ihn auch der Laie verwenden kann. Er enthält eine Anleitung, wie er zu verwenden ist und kann somit einem Menschen mit Herzstillstand das Leben retten.

Wie leistet man Erste-Hilfe in Notfallsituationen?

Zu einer Notfallsituation kann es immer kommen. Ob im Straßenverkehr, auf dem Spielplatz oder zu Hause. Somit ist es gut, wenn du weißt, was du im Ernstfall machen kannst, um die Zeit bis zum Eintreffen des Rettungswagens zu überbrücken.

Die folgenden Schritte zielen auf keinen speziellen Notfall ab, sondern sollen dir zeigen, wie du dich im Allgemeinen in einer Notfallsituation als Ersthelfer vor Ort verhalten solltest.

  • Bevor du dich auf die verletzte Person konzentrierst, prüfe die Sicherheit vor Ort, um dich und die Person zu schützen. Dies ist insbesondere bei Unfällen im Straßenverkehr sehr wichtig.
  • Setze einen Notruf über die 112 ab oder bitte jemanden, dies zu machen. Beschreibe dabei ganz genau, wie die Lage ist. Halte dich an die W-Fragen: Wer ruft an? Wo ist es passiert? Was ist passiert? Wie viele Betroffene gibt es? Warte auf Rückfragen! Beschreibe die Situation möglichst genau.
  • Beurteile den Zustand der verletzten Person und prüfe das Bewusstsein sowie die Atmung. Sofern die Person bei Bewusstsein ist und keine Rückenverletzungen vermutet werden, bringe sie in die stabile Seitenlage.
  • Hat die Person keine normale Atmung vergewissere dich, dass sie keinen Fremdkörper im Mund hat und beginne mit der Reanimation.
  • Sofern die Person Wunden hat, führe eine Wundversorgung durch.

Es ist von Vorteil, wenn du einen Erste-Hilfe-Kurs machst, denn so kannst du in Notfallsituationen eingreifen und vielleicht sogar Leben retten. Denke daran, dass ein Notfall immer passieren kann, selbst wenn du nur gerade Brot beim Bäcker um die Ecke holst. 

Da Eltern oftmals zeitlich stark eingeschränkt sind, bieten wir von 12minutes unseren Erste-Hilfe-Kurs online an. Du erhältst eine Übungspuppe, an der du die Lerninhalte üben kannst. Den Kurs machst du bequem über den Computer und kannst dir somit deine Zeit einteilen, wie es für dich passend ist. 

Wie handelt man bei Vergiftungen bei Kindern und Erwachsenen? 

Eine Vergiftung kann schlimme Folgen haben und sogar zum Tod führen. Die Gefahr bei Kindern ist deutlich höher, da gerade Putzmittel ein großes Risiko im Haushalt darstellen. Doch auch auf einem Spaziergang kann es passieren, dass dein Kind in der Natur Pflanzenteile pflückt und diese schluckt. Du solltest bei Vergiftungen schnell handeln, denn je weniger Gewicht das Kind hat, umso schneller wirken Giftstoffe auf den Organismus.

Typische Symptome einer Vergiftung sind:

  • Übelkeit und Erbrechen
  • Hautreizungen
  • Verhaltensveränderungen wie Müdigkeit
  • Schwindel und Benommenheit
  • Atemprobleme
  • Herzrhythmusstörungen

Bewahre unbedingt Ruhe und bleibe bei der Person. Setze unter 112 einen Notruf ab und nennen dabei möglichst viele Details. Im Idealfall kannst du auch sagen, was die Person geschluckt hat. Sofern Giftstoffe in der Luft sind, versuche die Person aus der Gefahrenzone zu bringen, ohne dich selbst einer Gefahr auszusetzen.

Rufe den Giftnotruf an und nenne im Idealfall, was die betroffene Person eingenommen hat. Auch unsere App kann dir hier hilfreich sein und wertvolle Informationen im Notfall bieten. Über einen Button kannst du sogar direkt über die App einen Giftnotruf absetzen.

Kinder solltest du bis zum Eintreffen des Rettungswagens genau im Auge behalten, da sie ihre Symptome vielleicht noch nicht so genau nennen können. Bringe sie auf keinen Fall zum Erbrechen, außer dir wurde das von der Rettungsleitstelle am Telefon empfohlen.

Handelt es sich um einen Erwachsenen, so kann das Trinken von Wasser hilfreich sein, um das Gift zu verdünnen. Achte darauf, ob Atemprobleme eintreten. Auch bei einem Erwachsenen sollte das Erbrechen nicht provoziert werden.

Niemals solltest du Hausmittel wie Milch oder Salzwasser verabreichen, denn dies kann den Zustand der Person verschlimmern. Auch darfst du keine Medikamente verabreichen, wenn dir die Rettungsleitstelle nicht ausdrücklich dazu geraten hat.

Wie erkennt und behandelt man einen Schock?

Bekommt der Körper nicht ausreichend Blut, um die lebenswichtigen Organe zu versorgen, kann es zu einem Schock kommen. Dieser kann durch Verletzungen, Blutverlust, Dehydrierung, Verbrennung, allergische Reaktionen oder schwere Infektionen ausgelöst werden. Bei einem Schock solltest du sofort handeln und die Person betreuen, bis der Rettungswagen eintrifft.

Du erkennst einen Schock an:

  • Blasser, kalter und feuchter Haut
  • Schneller oder schwacher Puls
  • Schnelle, flache Atmung
  • Unruhe oder Verwirrung
  • Bewusstlosigkeit oder Schwindel

Informiere unbedingt den Rettungsdienst. Sofern die Person keine Verletzungen hat, lege sie auf eine harte Unterlage, flach auf den Rücken und hebe die Beine etwa 30 cm in die Höhe. So kann das Blut besser zum Herzen fließen. 

Halte die Person mit einer Rettungsdecke oder einer Jacke warm und lockere enge Kleidungsstücke, damit der Blutfluss nicht eingeschränkt ist. Auch wenn die Person es verlangt, so gibt ihr weder etwas zu essen noch zu trinken, denn du weißt nicht, ob sie nach einem Unfall innere Verletzungen hat und operiert werden muss. Sprich während der Betreuung beruhigend mit der Person.

Wie kann man sich weiterbilden und in der Ersten-Hilfe geschult werden?

Jeder sollte einen Erste-Hilfe-Kurs machen, um für den Ernstfall vorbereitet zu sein. Sollte aber die Zeit dein Problem sein, so möchten wir dir unseren Online-Erste-Hilfe-Kurs vorstellen. Es handelt sich hierbei um einen Videokurs, den du einfach zu Hause machen kannst. Damit du auch selbst üben kannst, bekommst du eine Notfallübungspuppe.

Wir behandeln in dem Kurs die typischen Notfallsituationen, die mit Babys und Kindern entstehen können und zeigen dir, wie du richtig reagierst. Dich erwarten 4 Stunden umfangreiches Wissen und viele Extras wie Checklisten, Merkzettel und vieles mehr. 

12minutes ist der Name unseres Kurses und wir sind Dr. med. Lukas und Dr. med. Annalena Dehé. Selbst Eltern von zwei Kindern und erfahrene Notfallmediziner, die praktisch aus eigener Erfahrung sprechen.

Möchtest du dein Wissen auffrischen oder einfach lernen, wie du im Notfall richtig reagierst, dann ist dieser Kurs für dich perfekt. Teile dir deine Zeit zum Lernen frei ein und mache die Kurseinheiten dann, wenn es deine Zeit zulässt.

Welche Erste-Hilfe-Ausrüstung sollte man immer griffbereit haben?

Neben den typischen Medikamenten gegen Fieber und Schmerzen oder Salben für Prellungen und Insektenstichen solltest du dir eine kleine Ausrüstung zusammenstellen. Verwende dafür im Idealfall einen Koffer, damit du im Notfall gleich alles zusammen hast.

Wir empfehlen dir diese Ausrüstung:

  • Verbandsmaterial wie sterile Wundverbände, Mullbinden, Pflaster und sterile Kompressen.
  • Desinfektionsmittel als Spray oder Tücher
  • Instrumente wie Einweghandschuhe, Pinzette, Schere, Fieberthermometer und Verbandskleber
  • Medikamente gegen Schmerzen, Fieber und Antihistaminikum 
  • Notfallinformationen wie Liste mit wichtigen Notfallnummern, Erste-Hilfe-Anleitung

Tipp: Denke immer daran, auch ungeschulte Helfer können Erste-Hilfe leisten und somit einen wichtigen Beitrag leisten, bis erfahrene Helfer den Patienten übernehmen!

Herzliche Grüße
Euer Lukas

Autorenkarte Dr. med. Lukas Dehé vor Helikopter mit Text

 Dr. med. Lukas Dehé
Vater, Notfallmediziner (u.a. Rettungshubschrauber) und Gründer von 12minutes

 


 

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